Category : Lebensgefühl

Was ist ein außergewöhnliches Leben?

Was ist ein außergewöhnliches Leben? Gestern Mittag habe ich Fieber bekommen und mich grippig gefühlt. Ein Schnelltest war negativ. Außer Fieber und Kopfschmerzen hatte ich auch keine richtigen Symptome. Jetzt bin ich isoliert in meinem Zimmer und lese hauptsächlich. Endlich mal wieder ein gutes Buch „Das größere Wunder“ von Thomas Glavinic. Wirklich mitreißend geschrieben. Ein Buch, das unter die Haut bis in den Kopf geht. Weil es um das Verständnis der Welt geht. Und die Hinterfragung der Wirklichkeit. Ich glaube, dies sind die einzigen Bücher, die es sich lohnt zu lesen. Bücher, die etwas über das Leben erzählen. Wie mein Lesezeichen mit einem Spruch von Hermann Hesse mich immer erinnert: „Bücher haben nur einen Wert, wenn sie zum Leben führen und ihm hilfreich sind.“

Jetzt ging es gerade über das Monster Angst: „Wichtig ist im Leben, dass man den Mut hat, ein neues Leben zu führen, eines, das noch niemand zuvor gelebt hat. Die meisten Leute sind feige und beschränken sich darauf eines zu leben, dass es schon vorher gegeben hat.“

Außerdem hatte ich ein kurzes Gespräch mit meiner Tochter. Sie meinte, dass die Familie nicht dasselbe wäre, wenn ich nicht da wäre. Darauf meinte ich, dass ich deswegen auch noch auf dieser Welt bleiben möchte. Und sie entgegnete, dass ich nur für mich selbst auf dieser Welt bleiben sollte. Nicht für jemand anderen. Ich sei nicht verpflichtet für jemand anderen hierzubleiben.

Die Frage ist, ob man wirklich so egoistisch denken soll. Lässt sich ein außergewöhnliches Leben, eines, dass noch keiner gelebt hat, leben, wenn man auf der anderen Seite die anderen nicht alleine lassen will, den anderen helfen will?

Aber es nützt wahrscheinlich nichts in einem Leben gefangen zu bleiben, in dem man eigentlich den anderen helfen will, sich aber selbst nicht wohl oder sogar depressiv fühlt.  

Und welches Leben will ich leben? Ich glaube ein direktes. Eines, in dem man ständig mit etwas Neuem konfrontiert wird und darauf reagieren muss. Ein lebendiges Leben.

Aber wie lebt man so ein Leben? Indem man sich an immer neue Orte begibt und immer neue Räusche erfährt oder indem man in der kleinsten Kleinigkeit etwas Neues und Einzigartiges entdeckt, da es in diesem Moment neu und einzigartig ist. Denn in diesem Moment hat es das noch nie gegeben und es wird auch nie mehr so sein. Das Lächeln deines Nachbarn, der Sonnenstrahl oder Regentropfen, der dich trifft, die Isolation, in der du dich befindest, weil du vielleicht Covid hast oder auch nicht. Das Leid, deine Einsamkeit, deine Freude, deine Faszination. Alles ist einzigartig, da es nur in diesem Moment passiert. 

Also bleibt die Frage offen. Erlebst du so ein außergewöhnliches Leben, indem du außergewöhnliche Dinge tust oder indem du außergewöhnlich tief empfindest? So als ob du ständig auf LSD oder Psilocybin wärest. Täglich meditieren, täglich deine Achtsamkeit und Empathie trainieren. Was ist der Weg? Gibt es einen Richtigen oder einen Falschen? Ist es eine Kombination der Beiden?

Ich denke, es sollte der Weg sein, auf dem du dich innerlich richtig fühlst, egal ob du gerade glücklich oder traurig bist, egal ob du euphorisiert bist oder dich langweilst. 

Die Frage ist, ob du dich, unabhängig von allen Gefühlszuständen, trotzdem auf dem richtigen Weg fühlen kannst?  

Also, was ist dein außergewöhnliches Leben?

Was denkst du gerade? Denkst du an Geld?

„Was denkst du gerade?“, fragt dich Facebook in der spanischen Sprachversion. Eigentlich weiß ich gar nicht so recht was ich gerade denke. Ich sitze auf einem wunderschönen Platz in Sant Pere de Ribes, der ein wenig wirkt wie ein Dorfplatz in einem spanisch geprägten Städtchen in Südamerika, vielleicht Kuba. Die Sonne scheint, der warme Wind streichelt über meine Haut, auch unter meinem Hemd, dessen Stoff noch leichter und transparenter als ein dünner Baumwollstoff ist. Es ist ein Hemd, das ich in Vietnam gekauft habe und dessen Stoff sich dort „Bambu“ nennt, wahrscheinlich eine Mischung aus Seide und Baumwolle.

Rechts vor mir stehen die Tische eines Cafés unter Palmen und an einem Tisch sitzt ein älterer Señor mit einem Panamahut und Sonnenbrille, der das Bild der südamerikanischen Enklave verstärkt.

Es ist absolut friedlich, Fußgängerzone, man hört keine Autos, nur Kinderschreien, Vogelgezwitscher, das Plätschern eines großen weißen Brunnens auf dem Platz und Menschen, die sich im Café unterhalten.

Ich esse als Frühstück Studentenfutter, nachdem ich im Café einen leckeren Café con leche getrunken und ein Buch gelesen habe. Ich esse meine fünfte Para-Nuss, von denen man eigentlich nur zwei pro Tag essen sollte, da sie viel Selen enthalten und radioaktiv sein können.

Also, was soll ich denken? Das ich im Hier und Jetzt angekommen bin?

Ich habe heute Morgen meinen Tinnitus sehr laut gehört, sogar im Schlaf, kann ich mich erinnern. Ich habe gedacht: Tinnitus = Stress. Und woher sollte mein Stress kommen? Daher, dass ich meine Arbeit gekündigt habe, weil ich meine Zeit besser und flexibler nutzen will, aber keine Ahnung habe, womit ich in Zukunft Geld verdienen soll? Na ja, eigentlich habe ich schon Pläne, Musik machen, auch Straßenmusik, Schreiben und Songs schreiben. Meine Qigong-Ausbildung machen und später auch Qigong-Kurse geben. Viele Sachen. Und vielleicht werden sich noch andere ergeben. Aber wird das reichen? Ist das der Stress, der hinter meinem Tinnitus steckt?

Es ist nicht leicht diese existenziellen Sorgen abzulegen. Wie auch? Wir wurden jahrtausendelang darauf programmiert. Schon als Jäger und Sammler mussten wir uns wahrscheinlich ständig darum kümmern, wo wir die nächste Nahrung herbekamen. Aber jetzt leben wir in anderen Verhältnissen. Zumindest hier in Europa. Wir haben gewisse Absicherungssysteme, die uns vor einem Hungertod beschützen können.

Trotzdem, man will doch nicht nur etwas zu essen haben, sondern anständig leben.

Ein angenehmes Dach über dem Kopf, sich ein paar Sachen leisten können (wie in meinem Fall zum Beispiel Segeln), vielleicht eine Reise dann und wann. Alles Dinge für die man Geld braucht.

Ich kann auch keine Antwort darauf geben, habe mich aber innerlich entschieden trotzdem so zu handeln, wie ich es gedacht habe. Und dieses Denken kommt nicht aus dem „Tageshirn“, das von allen täglichen Ereignissen in die eine oder andere Richtung gescheucht wird. Diese Idee zu handeln fußt auf einem langfristigen Denken, einem Denken, das mich auch gegen meinen „täglichen“ Willen auf den Pfad schickt, den es für richtig hält. Auch wenn es nicht „vernünftig“ klingt. Ich muss nur die Disziplin entwickeln Schritt für Schritt weiter auf diesem Pfad zu gehen und mich überraschen zu lassen, was dabei herauskommt. Denn ich bin – zumindest heute – sehr zuversichtlich, dass dabei etwas Gutes herauskommen wird.

Und auf diese Art und Weise kommt man dem Hier und Jetzt viel näher, weil man sich keine Gedanken mehr über die Zukunft machen muss.

Und dieser Pfad funktioniert auch besonders gut an den Tagen, an denen ich nicht davon überzeugt bin. Denn ich habe jetzt einfach eine Wegrichtung vorgegeben und ich zwinge mich auch dazu die Weichen zu stellen, sodass mein Zug auch nur in die gewollte Richtung rollen kann. Selbst, wenn es der Abgrund sein sollte. Aber denk mal realistisch. Welcher Abgrund sollte das schon sein? Auf der Straße verhungern? Wohl kaum.

Es sind dieselben Ängste, die mich auch von meiner 3-Tage-Tour abhalten wollten. Ängste vor dem Unbekannten. Die Ängste vor dem Verlassen der Komfortzone. Ängste vor dem Verlust der Absicherung.

Deshalb muss man einfach immer weitergehen, nicht laufen, Schritt für Schritt. Die Veränderung ist Schritt für Schritt leichter zu assimilieren.

Das Monster, das die Wand durchbricht – Wie ich die Angst überwinde meine Komfortzone zu verlassen

Wie überwinde ich die Angst meine Komfortzone zu verlassen? Die Komfortzone ist der Bereich, in dem ich mich wohl und sicher fühle, meine „Wohlfühlzone“. Aber um etwas Neues zu erfahren, muss ich sie verlassen. Doch die Komfortzone hat ihre eigenen „Sicherheitsmaßnahmen“ um dies zu verhindern.

Die Komfortzone ist von einer Wand umgeben! Was will ich damit sagen? Ich habe schon über meine 3-Tage-Fahrradtour geschrieben und mein Fazit darüber zusammengefasst. Aber viel wichtiger ist der Teil, der vorher passiert ist.

Als ich nämlich meine 3-Tage Tour vorbereitete, merkte ich, das sich innerer Widerstand regte, gegen diese Strapaze und Unbequemlichkeit, die ich vorhatte zu tun. Ich sah nicht das Positive – nachts in der Natur übernachten, Ruhe, Stille, Natur, Einsamkeit – sondern dachte mir im Stillen, das ich alter Mann mir so etwas nicht antun sollte.

Meinem Rücken ging es gerade nicht so besonders und meine Knie sind sowieso ein permanentes Problem. Und dann wollte ich es meinem Körper antun so lange und zusätzlich mit Gepäck Fahrrad zu fahren und nachts auf einer Luftmatratze zu schlafen?

Natur Einsamkeit
Natur, Einsamkeit und wilde Tiere 😉

Außerdem kamen mir Gedanken an wilde Tiere, die mich nachts aufschrecken (was ja witzigerweise passiert ist), Wildschweine zum Beispiel, oder Gedanken an Serienmörder – gibt es viele Serienmörder in Katalonien?

Es war wie bei „Stranger Things“ – die Gedanken waren wie ein Monster, das die Wand durchbricht und dich fressen will.

Dieser Widerstand, diese Unruhe, diese Ängste, das sind die Abwehrkräfte deiner Komfortzone, die das Monster, das langsam durch die Wand bricht, aufhalten wollen. Sie hat Angst davor, Angst, dass da etwas durch die Wand kommen könnte, was dein bequemes Leben verändert.

Das Interessante daran ist natürlich, dass das Monster ein Teil von dir selbst ist, der Teil der sich verändern möchte, der Teil, der es satt hat immer gemütlich auf dem Sofa zu sitzen. Und gerade mit fortschreitendem Alter wird diese Komfortzone immer bequemer und die Wand immer dicker. Und deswegen werden auch die Widerstandskräfte immer größer. Deshalb verkleidet deine Komfortzone diese Kräfte, die auf Veränderung drängen, als Monster, als etwas Schlechtes und Gefährliches, obwohl es deine eigentlichen Wünsche und Bedürfnisse darstellt.

Dazu ein schönes Zitat, was ich vor Kurzem gefunden habe:

„Alles, was du willst, liegt auf der anderen Seite der Angst.“

Jack Canfield – Autor von „Hühnersuppe für die Seele“

„Willst du diese Reise wirklich machen?“

Daher ist es wichtig, trotz Angst und innerer Widerstände, deine Entscheidungen durchzuziehen. Danach kann man darüber urteilen, aber nicht vorher. Außerdem kann man auch rationalisieren, also mit gesundem Menschenverstand abschätzen, wie hoch die Gefahren wirklich sind. Und sollte es einen wirklichen Notfall geben, kann man immer noch abbrechen. Meine Frau hatte mich vorher noch gefragt: „Willst du diese Reise wirklich machen?“, worauf ich ihr geantwortet habe: „Das kann ich dir danach sagen.“

Und ja, ich bin froh, dass ich diese Tour gemacht habe, auch wenn ich mich danach erst mal wieder erholen musste (siehe Fazit). Außerdem bin ich froh, dass ich nicht auf meine Widerstände gehört habe. Erstens war die Reise toll, ich habe viele wunderschöne Orte gesehen, die ich vorher noch nicht kannte. Ich habe in der Stille der Natur sein können und einen Sternenhimmel, wie schon lange nicht mehr, sehen können. Und zweitens habe ich gespürt, dass ich noch ziemlich belastungsfähig bin. Fast 200 km in drei Tagen. Ich hatte mir das vorher auf der Karte so überlegt und letztendlich habe ich es geschafft.

Klar habe ich aus meinen Erlebnissen auch Konsequenzen gezogen und werde einige Dinge beim nächsten Mal anders machen. Aber dafür war die Tour ja auch da. Um Erfahrungen zu sammeln.

Und ich merke schon wie sich langsam Widerstände für meine nächste einschneidende Entscheidung aufbauen, nämlich meinen aktuellen Job zu verlassen. Aber ich weiß, dass ich auch diese Entscheidung durchziehen muss, um dem Leben die Tür zu öffnen und neuen Raum zur Verfügung zu stellen. Denn, wenn man neue Elemente und Einflüsse in seinem Leben haben will, muss man dafür auch Platz machen.

Und keine Angst vor dem Monster haben, denn das Monster ist nur ein verkleideter Teil von dir selbst.

3 Tipps um Frust bei Rückschritten und Misserfolgen zu vermeiden

Frust bei Rückschritten und Misserfolgen vermeiden: Einen Schritt zurück – zwei Schritte vorwärts. Eigentlich würde man „Zwei Schritte vorwärts, einen Schritt zurück“ sagen. Aber ich habe mir überlegt, wie ich meine Überschriften ein bisschen positiver gestalten kann. Denn wenn man so durch die Überschriften meines Blogs durchschaut, bekommt man vielleicht den Eindruck, dass es sich nur um Angst, Misserfolge und Frustrationen dreht.

Und ja, es dreht sich auch darum, denn das sind alltägliche Dinge. Aber es geht immer genau darum, wie jeder damit umgeht und wie man diese negativen Umstände oder Gefühle auflöst oder sogar in etwas Positives umwandelt. Also habe ich mir vorgenommen meinen Stil für die Überschriften zu ändern ;-).

Heute geht es also um „Zwei Schritte vorwärts, einen zurück“. Oder besser gesagt, um das Gefühl, dass man schon weiter gewesen ist und einen Rückschritt gemacht hat, und sich dadurch frustrieren lässt. In diesem Fall muss man sich bewusst machen, dass man sich trotzdem schon weiter entwickelt hat und muss sich an den Fortschritten und Fähigkeiten orientieren, die man in der Zwischenzeit erreicht hat, denn Entwicklungen sind nie linear.

Als ich zum Beispiel letztens von meiner 3-Tage-Fahrradtour zurückkam und vollkommen erschöpft und lädiert war, bin ich erst mal wieder in eine depressive Stimmung abgerutscht, wie ich sie seit Langem nicht mehr erlebt hatte. Und ich habe nur 4 Tage gebraucht, um mich wieder aus dem Tal zu holen.

Also kann ich daran zwei wesentliche Fortschritte feststellen.

  1. Ich habe mich schon seit längerer Zeit aus meinem depressiven Zustand befreit
  2. Ich bin fähig mich in kurzer Zeit wieder aufzurappeln

Eine wichtige Hilfe für mich sind dabei meine täglichen Morgenroutinen. Speziell durch meine morgendliche Meditation kann ich meine Gefühlswelten rasch wieder ins Gleichgewicht bringen.

Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die Beharrlichkeit, denn

1. Für das Glück muss man jeden Tag arbeiten. Morgenroutinen

Es ist nicht auf einmal da und bleibt dann. Du musst jeden Tag deine Routinen durchführen, um deine tägliche Kraft wieder aufzufüllen und um gegen die negativen Kräfte, denen du immer wieder im täglichen Leben begegnest, anzukämpfen.

Und diese tägliche Beharrlichkeit gibt dir eine unaufhaltsame Kraft der Selbstentwicklung. Es ist wie ein Muskel, den du täglich trainierst. Es wird trotzdem Tage geben, an denen du dich schlapp fühlst, aber das tägliche Training wird deine Muskeln unaufhörlich stärken. Und irgendwann nimmst du kaum noch wahr, dass du stark geworden bist. Doch die kleinen Rückschritte nimmst du sehr wohl wahr.

Deswegen ist es immer wieder wichtig zu sehen, an welchem Punkt du dich gerade befindest und welchen Weg du schon hinter dich gelegt hast.

2. Du musst Maßstäbe finden, an denen du deine Entwicklung selbst messen kannst.

  • Gefühlszustände: wie sind deine Gefühlszustände? Schwanken sie sehr, bist du oft depressiv oder schlecht gelaunt, fühlst du dich glücklich?
  • Gesundheit: ist dein Gesundheitszustand stabil, bist du oft krank, haben sich Krankheiten oder Beschwerden verbessert oder verschlechtert?
  • Gewicht: wolltest du weniger oder mehr wiegen? Bist du auf dem Weg dahin?
  • Sportlichkeit: machst du mehr Liegestütze als vorher, kannst du ohne Probleme längere Strecken fahren, kannst du länger laufen, ohne aus der Puste zu kommen oder Beschwerden zu haben?
  • Wiederkehrende Träume: hast du wiederkehrende Träume die dich allmählich in Ruhe lassen?
  • Soziales Umfeld: wolltest du ein besseres soziales Umfeld haben, mehr Freunde, Bekannte oder Gleichgesinnte? Hast du es erreicht?
  • Tagesabläufe: hast du die Routinen eingeführt, die du einführen wolltest? Hast du Dinge unterlassen, die du nicht mehr machen wolltest?

Und es gibt bestimmt noch mehr Dinge, die du verändern wolltest und an denen du dich messen kannst. Und du wirst sehen: wenn du deine täglichen Routinen, dein tägliches Training einhältst, wird es dich unweigerlich nach vorne bringen.

3. Tagebücher und Situationsbeschreibungen

Ich habe für mich auch verschiedene Tagebücher und Situationsbeschreibungen angelegt, die ich nicht unbedingt täglich, aber regelmäßig aktualisiere. So kann man hervorragend sehen, welche Probleme oder Themen zu einem bestimmten Zeitpunkt aktuell waren und es jetzt nicht mehr sind.

Und irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, an dem du zu dir selbst sagst: „Heute fühle ich mich, als ob ich einen Rückschlag erlitten hätte, aber ich weiß, dass ich schon viel erreicht habe.“

Bild von Hebi B. auf Pixabay

Tipps fürs jung bleiben – oder – wie alt fühlst du dich?

Tipps fürs jung bleiben: nicht mehr in den Spiegel schauen! 😉
Ich möchte nicht mehr in den Spiegel schauen, um nicht zu sehen, wie alt ich bin. Denn wenn ich die Augen schließe und fühle, wie alt ich bin, fühle ich mich viel jünger. Und dieses Alter, dass ich fühle, wenn ich die Augen schließe, empfinde ich als mein authentisches Alter. Und ich muss sagen, dass ich mich irgendwo zwischen 16 und 27 fühle. Manchmal mehr, manchmal weniger. Es kommt auch auf die Situation an.

Aber was ganz klar ist, ist das ich mich nicht altersentsprechend verhalten kann, denn ich fühle mich nicht entsprechend dem Alter, das in meinem Pass steht. Und das empfinde ich als ganz großen Vorteil.

Die Welt mit Kinderaugen sehen

Mit Kindern kann ich spielen wie ein Kind. Ich kann mich mit Ihnen für kleine Dinge begeistern und versuche die Welt durch ihre Augen zu betrachten, die Welt mit Kinderaugen zu sehen. Deswegen macht es mir wahrscheinlich auch so einen Spaß kleine Kinder zu unterrichten.

Wenn ich die Augen schließe, fühle ich keinen 60-jährigen Mann mit Knieproblemen und anderen Wehwehchen. Ich fühle einen Menschen, der Energie hat und noch vieles erleben möchte.

Am meisten Probleme habe ich mit Menschen, die sich erwachsen und vernünftig verhalten, zumindest deren Verhalten ich so interpretiere. Das sind Menschen, die sich an die Regeln und Verhaltenskodexe halten, die immer korrekte Kleidung tragen und bei denen man das Gefühl hat, dass man sie auch durch Roboter austauschen könnte.

Zum Glück kenne ich solche Menschen nicht mehr, da ich mich nicht mehr in Umgebungen aufhalte, in denen ich mich nicht wohlfühle. Und meine Freunde sind auch nicht so, denn sonst wären es nicht meine Freunde. Ich liebe mit Menschen zu sein, die ihr Leben kreativ leben, die schon lange dem „normalen“ Arbeitsleben „adios“ gesagt haben oder die zumindest auch in ihrem normalen Alltag versuchen Dinge zu realisieren, die über den üblichen Alltag hinaus gehen.

Das ist die Art von Leben, wie sie mir gefällt und ich glaube es ist auch die Art Leben, die dich innerlich jung hält.

Tipp für ein Jungfühl-Training:

In letzter Zeit führe ich ein neues High Intensity Training durch. Ich nehme mir einen sehr rhythmischen Song, drehe ihn auf volle Lautstärke (5-6 Minuten tagsüber werden die Nachbarn noch aushalten) und tanze dazu wie ein Verrückter. Ich lasse meinen Bewegungen chaotisch freien Lauf. Es gibt also keine koordinierten Tanzbewegungen, sondern ich lasse meinen Körper sich bewegen, wie er gerade Lust hat, inklusive Schreie oder komische Laute. Kopf schütteln, Backen schütteln, Lippen schnauben, Arme schlenkern, hüpfen, alles was mir oder meinem Körper gerade so einfällt. Nach 5 oder 6 Minuten ist man vollkommen ausgepowert, fühlt sich sehr locker und überhaupt nicht erwachsen.

Bild von Geralt auf Pixabay

Fahrradtour nach Afrika – Training – Erste Überraschungen

13.02.2021 – Mein Training für meine Fahrradtour nach Afrika enthielt erste Überraschungen. Aber der Reihe nach.
Jetzt habe ich schon zwei weitere lange Touren mit dem Fahrrad gemacht und beide gut überstanden. Die Erste war letzten Freitag Richtung Vilafranca de Penedes, da wo der bekannte Freixenet Sekt herkommt. Es war eine Tour von 46 km und zusätzlich einem Höhenunterschied von über 500 m, denn zwischen der Küste und der Penedes liegen die Berge des Garraf. Sie sind zwar nicht sehr hoch, aber man merkt es schon. Für trainierte Fahrradfahrer mag das nicht viel klingen, aber für mich als Anfänger war es eine Herausforderung.

Der Unterschied zwischen einem Autofahrerlebnis und einem Fahrradfahrerlebnis

Vor allem dachte ich immer, das es eine recht flache Strecke ist, da ich sie schon mehrfach mit dem Auto gefahren war, aber diesmal, mit dem Fahrrad habe ich gemerkt, dass ich mich da ziemlich getäuscht habe.

Als ich die ersten 10 km Talstrecke hinter mir hatte, habe ich erst die 7 km permanenten Aufstieg gesehen. Es ging dann aber doch besser als ich gedacht habe und ich bin mit nur einem kleinen Stopp durchgefahren.

Aber wie man sieht, darf man sich nicht auf seine Eindrücke beim Autofahren verlassen.

Diese Tour war recht anstrengend für die Knie und trotzdem setzten nach der Tour keine größeren Beschwerden ein. Ich bin gemütlich gefahren und habe auch ein zwei Pausen gemacht. Und so brauchte ich für die 46 km ungefähr 4 Stunden, 3 Stunden Fahrtzeit.

Entlang der Costa Daurada

Die nächste Tour habe ich dann gestern gemacht, an der Küste entlang und daher auch nicht mit so viel Höhenunterschieden. Dafür war sie aber auch 20 km länger, also insgesamt fast 67 km.

Es war eine wunderschöne Tour. Es gibt einfach wunderschöne Ecken hier, wenn man die Küste hinunterfährt. Und mit dem Fahrrad ist es auch fast immer möglich direkt an der Küste und den Stränden entlangzufahren, was man mit dem Auto nicht kann.

Fahrradtour nach Afrka - erste Überraschungen

Insofern war es auch eine Entdeckungstour für mich, denn obwohl ich natürlich mit dem Auto schon oft durch alle Orte gefahren bin, die auf der Strecke liegen, habe ich viele Teile der Orte noch nie gesehen.

Freunde und Tapas

Außerdem bin ich bis zu einem Ort gefahren (Torredembarra), in dem es eine Kneipe/Restaurant namens „Kult“ gibt, in dem vor Corona oft Konzerte stattgefunden haben und in dem ich auch schon mit meiner Band „Dr. Moreau’s“ gespielt habe. Und so nutzte ich dann auch die Gelegenheit, um dort Freunde zu treffen und ein paar Tapas (spanische Vorspeisen) zu essen.

Das Wetter war gemischt, auf der Rückfahrt hat es ein paar Tropfen geregnet. Aber es hat überhaupt nicht gestört. Ich bin sehr froh, dass ich diese Tour geschafft habe, denn sie war bisher meine längste Strecke und eine neue Herausforderung für mich. Ich habe die Tour genossen.

Als ich nach Hause kam, habe ich allerdings gemerkt, das auch meine Knie an der Grenze angelangt waren. Also habe ich mir ein Kühlkissen auf die Knie gelegt und das hat wirklich hervorragend geholfen. Heute hatte ich keine Knieprobleme.

Alles zu seiner Zeit

Und Stimmungsmäßig geht es mir auch ein bisschen besser. Ich hatte mich in letzter Zeit sehr unter Druck gesetzt, weil ich so viele Sachen machen wollte: lesen, schreiben, Sport machen, Musik machen, mich um meine Familie kümmern, für die Reise recherchieren, mich im Qigong weiterbilden – mal von dem täglichen Meditieren und den Qigong-Übungen abgesehen – und dann habe ich ja auch noch Unterrichtsklassen. Das hat dann bei mir die schlechte Laune ausgelöst, da ich immer dachte: „Eigentlich wollte ich ja noch dies machen, und eigentlich wollte ich ja noch jenes machen …“ Und das führt dann natürlich zu Frustration, da so viele Dinge gleichzeitig einfach nicht möglich sind.

So habe ich mich gefragt: „Warum setzt du dich eigentlich so unter Druck, wenn das Einzige, was du wirklich willst, ist glücklich zu sein?“ – und zwar möglichst in jedem Moment.

Tja, und das hat dann bei mir einen Moment des Innehaltens ausgelöst. Und ich habe mir gesagt: „Ja, das ist vollkommen richtig. Eigentlich mache ich ja alles nur, um glücklich zu sein. Und wie soll ich glücklich sein, wenn ich mich selbst unter Druck setze und mich durch die Sachen, die ich nicht mache, frustriere.“

Also habe ich mir jetzt den alten Leitspruch zum Gesetz gemacht:
Alles zu seiner Zeit!

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Lebst du oder existierst du nur?

Lebst du oder existierst du nur? Mark Twain soll einmal gesagt haben: „Trenne dich nicht von deinen Illusionen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.“ 

Ich habe in den letzten Jahren in einem ziemlichen Einheitstrott gelebt und das hat sich auch auf mein Gemüt niedergeschlagen. Ich hatte meine Lebenslust verloren. Wenn mein Leben an einem dieser Tage zu Ende gewesen wäre, hätte es mir nicht viel ausgemacht. Wahrscheinlich hätte es ein Arzt als Depression diagnostiziert, aber ich fühlte mich noch nicht mal depressiv, nur ungeheuer gleichgültig.

Und das, obwohl wir zwischendurch sogar einen langen Asienurlaub gemacht hatten, den wir schon lang im voraus geplant hatten, um ihn überhaupt realisieren zu können. Und der Urlaub war auch wunderschön und ich würde es sofort wieder machen. 

Aber danach kamen wir zurück und es war wieder alles wie vorher.

Und dann habe selbst ich irgendwann gemerkt, das es so nicht weitergehen kann. Was mir fehlte war eine IIlusion, etwas auf das ich mich freuen konnte. Und zwar etwas, was nicht nur ein längerer Urlaub ist, sondern der Anfang von etwas Neuem.  Denn was nützt es dir, wenn du schöne Erlebnisse hast, aber danach doch in den selben Einheitstrott zurückkehrst.   

Aber wie willst du etwas Neues beginnen, etwas was dich begeistert, wenn du nicht weißt wie du es finanzieren kannst? OK, wenn es eine Idee ist, mit der man in absehbarer Zeit Geld verdienen kann, prima! Dann geht es nur ums überbrücken und durchhalten. Was aber, wenn diese Idee erstmal nur mit dir zu tun hat und gar nicht darauf ausgerichtet ist, damit Geld zu verdienen?

Dann stellt sich die Frage nach deinem Mut. Es stellt sich die Frage, ob du deine Komfortzone verlassen kannst ohne Sicherheiten. Und das ist bestimmt nicht leicht. Aber die andere Frage ist – willst du ein Leben weiterführen, das dich in deiner Komfortzone hält, aber dich nicht begeistert? Willst du dich wirklich in deiner Bequemlichkeit langweilen bis du irgendwann stirbst?

Wenn du in diesem Zustand bist, existierst du nur noch, aber du lebst nicht mehr.

Klar, vielleicht wirst du irgendwann pensioniert, und dann kannst du dir, wenn du gut vorsorgen konntest, vielleicht ein paar nette Reisen gönnen oder sonst etwas, was du immer haben oder machen wolltest. Aber was ist, wenn du vielleicht vorher stirbst, oder vielleicht ein Jahr, nachdem du in Rente gegangen bist? Oder auch nur, dass du krank und gebrechlich wirst und die Dinge nicht mehr durchführen kannst, die du geplant hattest.
Das Leben ist unkontrollierbar, wie wir es jetzt gerade schön anhand dieser Pandemie vorgeführt bekommen.

Die einzige Garantie, dass du ein interessantes und befriedigendes Leben führst, ist das du es jetzt machst. 

Das alles waren die Gründe, warum ich angefangen habe etwas zu planen, dass mir eine große Illusion bereitet und für das ich Sicherheiten abbauen und ins kalte Wasser springen muss. 

Wobei man natürlich auch den Sprung ins kalte Wasser vorbereiten kann. Es geht nicht darum kopflos vom Felsen zu springen ohne vorher zu überprüfen wie tief das Wasser unten ist. Und es gibt auch Mittel und Werkzeuge, die dir dabei helfen. Aber springen muss man schon.

Also frage dich selbst, ohne daran zu denken wie du es finanzieren kannst: „Was würde mir jetzt wirklich Spaß machen?“ Und dann, wenn du wirklich ohne Netz und doppelten Boden nachgedacht hast, kannst du anfangen zu überlegen, wie man so etwas realisieren könnte. Und ich garantiere dir – wenn du begeistert bist, wirst du auch Wege finden.

Ich denke zum Beispiel an einen Bekannten, der immer gerne um die Welt segeln wollte und nicht viel Geld hatte. Er hat einen Segelschein für Yachten gemacht, ist immer bei Freunden oder auf Booten, die Besatzung gesucht haben, mitgesegelt und hat so Erfahrung gesammelt. Und irgendwann hat er dann Bootseignern den Service angeboten ihre Segelschiffe von einem Ort zu einem anderen Ort zu überführen. Besitzer von größeren Segelbooten wollen nämlich meistens nicht selbst unbedingt den Ozean überqueren. Sie wollen ihre Yacht heute vor Monaco haben und ihren nächsten Segeltörn dann z.B. in der Karibik. Also muss das Boot irgendwie dorthin kommen. Und so hat sich mein Bekannter seinen Traum erfüllt, segelt auf wunderschönen Segelyachten um die Welt und wird dafür sogar noch gut bezahlt.

Von solchen Beispielen gibt es viele und ihr könnt viele im Internet finden. Tatsache ist, dass sich,  wenn man einen Traum oder eine Idee wirklich verfolgt, oft Möglichkeiten und Wege ergeben, an die man vorher noch gar nicht gedacht hat. Und das liegt daran weil man Dinge sieht, auf die man vorher nicht geachtet hat, man liest Sachen, die man sonst vielleicht nicht gelesen hätte, man redet mit Leuten über Dinge, über die man sonst vielleicht nicht geredet hätte.

Und so öffnen sich Türen, die man vorher gar nicht gesehen hat. 

Natürlich gibt es keine Garantien, diese Träume wirklich zu verwirklichen oder vielleicht nicht auf diese Art und Weise.  Immer kann etwas passieren, wie es gerade zur Zeit passiert, das dir irgendwelche Dinge oder Ereignisse in den Weg kommen. Aber das ist normal. Durchhaltevermögen gehört dazu.

Doch was ich dir garantieren kann, ist das sich dein Leben sofort anders anfühlen wird. Seitdem ich meinen Plan im Kopf habe – eine verrückte Idee – hat sich in mir eine kleine Flamme entzündet, die mich wieder innerlich – und äußerlich – lächeln lässt.

Und dadurch, dass ich mit ausgewählten Freunden über diese Idee rede, habe ich auch schon interessante Informationen sowie Bestätigung bekommen. Dadurch, dass ich mich mit der Sache beschäftige, steige ich immer mehr in die Materie ein, suche nach Leuten, die Ähnliches gemacht haben und nach und nach wird die Idee, aber werden auch ihre Herausforderungen, klarer.

Ich fange an zu leuchten, wenn ich über meine Idee rede, und das steckt auch andere an. Es ist ein bisschen wie eine chemische Reaktion oder einen Stein, den man ins Rollen gebracht hat. 

Und so hat sich mein Leben schon geändert, obwohl ich meinen Plan noch gar nicht durchgeführt habe. 

Und ich fühle mich wieder lebendig!

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2021 – endlich frei leben!

„Ein besonderer Jahresbeginn“ und „frei leben“.

Ich glaube 2020 ist ein Jahr, dass wir alle gerne hinter uns lassen. Auch, wenn dieses Jahr in unser aller Leben eine besondere Rolle spielen wird und es wahrscheinlich keiner so schnell vergessen wird. Für manche hat es Wechsel zum Guten gegeben und für andere hat es vielleicht viel Schlechtes gebracht.

Auch wenn 2020 für mich der Beginn meiner bewussten Transformation gewesen ist, lasse ich es gerne hinter mir. Es gab einfach zu viele Entbehrungen, Einschnitte und ungewollte Veränderungen. Natürlich gab es dadurch auch mehr Möglichkeiten sich und die Welt mehr zu hinterfragen und ich denke, das ist der positive Teil der Geschichte. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hätte ich nicht mit meinen Änderungen angefangen, wenn wir nicht im Lockdown gewesen wären.

Aber es hat viele Dinge gegeben, auf die wir verzichten mussten oder in manchen Fällen sogar Personen, die aus unserem Leben gegangen sind oder die erkrankt sind. Ich musste zum Beispiel auf meine Party zum 60. Geburtstag verzichten, die groß angelegt war und zu der viele meiner Freunde und Familie nach Spanien gekommen wären.
Außerdem war dieses Jahr gezeichnet von der Krankheit meines Sohnes, die uns immer wieder aus den „geregelten“ Bahnen herausgerissen hat und uns in ungeplante Situationen befördert hat.

Ich werde 2020 immer dankbar sein

Aber ganz klar werde ich diesem Jahr 2020 immer dankbar sein, denn es hat mich verändert. Es hat mich dazu animiert, nach neuen Wegen zu suchen, neue Wege zu leben. Vielleicht ja, weil die komische Pandemie, die um uns herum war, jeden mit Gedanken an den Tod konfrontiert hat. Aber auf der anderen Seite auch mit Gedanken über unsere Freiheit. Was für Freiheiten haben wir wirklich? Welche Freiheiten kann und darf man uns nehmen? Haben wir wirklich die Freiheit zu entscheiden? Haben wir wirklich die Freiheit über uns und unser Leben zu entscheiden?

Wir haben gesehen, dass unsere Freiheiten zu einem großen Teil eingeschränkt wurden, ohne das wir etwas dagegen unternehmen konnten und uns letztendlich nur fügen konnten. Das ganz unabhängig davon, ob die Beschränkungen unserer Freiheit legitim waren oder angemessen und auch unabhängig davon, ob wir diesen Maßnahmen positiv gegenüber standen oder nicht.

Welche Freiheiten haben wir wirklich?

Was wir gesehen haben ist, dass unsere weltliche Freiheit sehr fragil ist. Was ist also mit unserer geistigen und seelischen Freiheit? Und was ist mit unserer Freiheit so zu leben, wie wir gerne leben würden?

Um diese Fragen zu beantworten, habe ich das Netz nach Zitaten über die Freiheit durchforscht und die meisten beschäftigen sich nicht damit, den Begriff Freiheit selbst zu definieren, sondern benutzen ihn als Teil eines Strebens, des Strebens nach Freiheit.
Über das Thema, wie Freiheit selbst definiert wird, habe ich eigentlich gar nichts gefunden, noch nicht mal von Nelson Mandela, der doch 27 Jahre im Gefängnis verbracht hat, ohne sich selbst aufzugeben. Was oft angesprochen wird, ist natürlich die Freiheit der Gedanken. Diese Freiheit haben wir immer noch, wenn man uns alle anderen Freiheiten nimmt. Aber hätte man auch noch alle Freiheiten seelisch und geistig zu leben, wenn man uns alle weltlichen Freiheiten nimmt?

Zitate über die Freiheit

Das Schönste, was ich dazu gefunden habe, ist folgendes Zitat: 

„Je freier man atmet, desto mehr lebt man“

Theodor Fontane


Dieses Zitat spricht mich sehr an, weil ich durch Qigong und Meditation gelernt habe, dass die Atmung eines der zentralen Werkzeuge ist, um dir reichlich Lebensenergie zu geben. Und deine Lebensenergie ist die Grundlage, auf der du dein Leben lebst und auswählst, wie du dein Leben lebst: frei oder an Sachzwänge gebunden.

Das Nächste: 

„Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt“ 

Heinrich von Kleist


Dieses Zitat weist darauf hin, dass es letztlich immer die Entscheidung eines jeden Einzelnen ist, wie er auf eine Situation reagiert.

Dann: 

„Der Mensch ist frei wie ein Vogel im Käfig. Er kann sich innerhalb gewisser Grenzen bewegen“ 

Johann Kaspar Lavater


Dies definiert für mich sehr gut die Bedingungen von Freiheit. Wir haben als Menschen ganz natürliche Beschränkungen unserer Freiheit, zum Beispiel, das wir essen und trinken müssen. Wir sind materielle Wesen. Freiheit als absolute Freiheit kann für materielle Wesen nicht existieren.

Und dazu passt als Abschluss gut mein Lieblingszitat über Freiheit aus dem Song Me and Bobby McGee

„Freedom is just another word for nothing left to lose.“ (Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts mehr zu verlieren hat).

Me and Bobby McGee – Kris Kristofferson


Absolute Freiheit kann es nur geben, wenn wir uns von allen weltlichen Dingen gelöst haben.

Also, können wir frei sein?

Kommen wir also zurück zu den Fragen, auf die ich Antwort gesucht habe: Was ist mit unserer geistigen und seelischen Freiheit? Können wir frei sein, wenn man uns unsere Bewegungsfreiheit nimmt oder immer mehr einschränkt?

Solange man uns nicht die Freiheit zum Atmen nimmt, haben wir die Macht über unsere Lebensenergie (Prana) und damit die Macht über unsere seelische und geistige Freiheit. Da die Freiheit zum Atmen aktuell aber durch das Tragen von Masken teilweise sehr eingeschränkt wird, ist es um so wichtiger Momente und Umgebungen zu suchen, in denen man tief und frei atmen kann.

Und was ist mit unserer Freiheit so zu leben, wie wir gerne leben würden? Diese Freiheit kann natürlich von den Autoritäten, meistens in Form des Staates, eingeschränkt werden, wie wir es jetzt gesehen haben. Aber in den allermeisten Fällen sind wir es selbst, die uns einschränken. Nämlich, indem wir nach Regeln handeln, von denen wir ausgehen, dass sie so sind oder so sein müssen. Dabei sind es gar keine Regeln, die von der Autorität gesetzt werden, sondern Regeln, die uns unsere Eltern gelehrt haben, die uns die Gesellschaft gelehrt hat oder die uns eine bestimmte Ideologie oder Religion gelehrt hat. Regeln, die wir angenommen haben, ohne sie grundsätzlich zu hinterfragen. Aber der Hauptgrund für die meisten Menschen nicht frei zu leben, ist die Angst.

Deine Angst hindert dich frei zu leben

Zum Beispiel die Angst, die Lebensgrundlage zu verlieren. Die Lebensgrundlage für ein Leben, dass uns in vielen Fällen nicht glücklich macht. Oder die Angst, die Sicherheit zu verlieren. Eine Sicherheit, die sehr illusorisch ist, wenn wir mal das Chaos des Lebens auf der anderen Seite sehen, das uns von einem Moment zum anderen in eine vollkommen neue Situation bringen kann.

Also, wer hält dich fest, wer lässt dich nicht frei leben? In den meisten Fällen ist es ein und dieselbe Person, nämlich DU!

Willst du, dass 2021 wirklich anders wird? Dann fang an frei zu leben! Und hab keine Angst!

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Gibt es positives Leiden?

Um wirklich positiv zu sein, darf man niemals leiden, oder? Das würde bedeuten, das man Leiden gar nicht zulassen soll. Oder gibt es positives Leiden?

Also, was soll man machen, wenn man in einer Situation steckt, die nun mal Leiden impliziert, z.B. wenn eine geliebte Person gestorben ist oder wenn sich einer deiner Lieben in einer schlechten Situation befindet, und du Mitleid hast. Was macht man dann mit der Trauer und dem Leid? Denken: „Morgen wird alles besser“ oder „Alles passiert aus einem guten Grund“?

Leiden ist ein Teil des Lebens

Ich denke, dass Leid genauso Teil unseres Lebens ist wie Freude und ich denke sogar, dass man, je mehr man sich gegen das Leid abschottet, desto mehr wird auch die Freude minimiert. Denn Filter oder Schutzschilde wirken immer in beide Richtungen. Wenn nichts Negatives hereinkommen soll wird es auch das Positive schwer haben, mit vollem Umfang bei dir anzukommen.
Also ist auch das Leiden wichtig, wenn es dafür einen echten Grund gibt. Was aber auch wichtig ist, in dieser Situation, ist das Leiden zu erforschen. Wo trifft es dich genau? Wo sitzt deine Trauer und dein Leid? Womit ist es verknüpft? Wie drückt es sich aus?

Oft kann sich dein Leiden zum Beispiel durch schlechte Laune ausdrücken. Schlechte Laune, bei der du gar nicht genau weißt, woher sie kommt. Und vielleicht kommt sie genau aus einem inneren Leid, etwas was dir weh getan hat oder etwas was dir zurzeit weh tut, es dir aber gar nicht bewusst geworden ist. Und unter dieser schlechten Laune müssen dann wiederum andere in deinem Umfeld leiden.

Durch das Leid seelisch reifen

Das Wichtige beim Leid ist also zu erkennen, woher es kommt, es zu fühlen und anzunehmen, positiv anzunehmen, denn es ist zurzeit ein Teil deines Lebens und es wird dir auch helfen seelisch zu reifen und stärker zu werden.

Wenn du das schaffst, wird dein Leiden weicher, fließender. Du kannst es besser annehmen, du kannst über dein Leid oder über deinen Verlust weinen und dich deinen Emotionen hingeben.

Das Leben ist eine Achterbahn. Es gibt immer Aufs und Abs. Und wenn du das nicht zulässt, werden deine Emotionen auf eine mittlere Schiene nivelliert, die weder besondere Glücksgefühle noch besondere Trauer und Leid zulassen. Dann bewegst du dich in einem mittelmäßigen Leben.

Damit es voll empfundene Freude gibt, muss es also auch voll empfundenes Leiden geben. Das ist das Yin und Yang des Lebens.

Leiden = negative Gedanken?

Und was ist mit den schlechten Gedanken, die oft mit einem Leid zusammenhängen? Hier gilt es natürlich aufzupassen. Da du leidest und dich in einer schwachen Position befindest, haben es negative Gedanken leichter zu dir durchzudringen. Aber eigentlich geht es hier ja gar nicht um Gedanken, sondern um Gefühle. Leiden, Mitleiden und Trauer sind Gefühle und diese Gefühle sollst du auch annehmen. Die negativen Gedanken nutzen aber diese „Schwächesituation“ aus, um dich zu beeinflussen. „So wird das jetzt immer weitergehen“, „dieses Leiden wird niemals aufhören“, „du bist ein schwacher Mensch“ etc.

Und hier helfen dir deine Routinen, die du auch ständig pflegen solltest. Deine Meditation, dein Qigong, deine Atemübungen, dein Sport, alles was dich wieder auf andere Gedanken bringt. Auch um das Leiden zu empfinden brauchst du die innere Leere und durch die Leere vertreibst du genauso die negativen Gedanken.

Nur weil du schwach bist, lass dich nicht durch negative Gedanken oder Ängste beeinflussen. Atme tief durch, denke an das Positive, denke an deinen Weg und lass die negativen Gedanken verdunsten.

So kannst du positiv leiden.

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Was macht man wenn … Schreiben als Therapie

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Was macht man, wenn man nicht weiß, was man tun soll? Wenn man nicht weiß, wie man aus dieser aussichtslosen Situation wieder herauskommen soll? Man kann sich zum Beispiel hinsetzen und anfangen zu schreiben. Schreiben als Therapie? Aber worüber soll man schon schreiben? Über seine Frustration, über die Ohnmacht, die man fühlt, weil man wirklich nicht weiß wie es weiter nach vorne gehen soll. Oder kann dir das Schreiben auch eine Antwort geben. Kann es dich zu einem Punkt leiten, kann es dir Lösungen aufzeigen? Mal sehen.

Machen wir doch einfach diese Schreibtherapie. Was kommt dir in den Sinn? Was kannst du aufschreiben, von dem es sich lohnt den weißen Bildschirm mit kleinen schwarzen Zeichen vollzumalen?

Die Wüste des Burning Man

Eine Wüste, ich denke an eine Wüste, wie die Wüste des Burning Man, die ich leider nicht kenne, aber die ich gerne kennenlernen würde. Burning Man, DAS Festival. Das Festival der Kreativität, das Festival der Extreme, das Festival für Leute, die bereit sind in die Wüste zu gehen und tagelang etwas zu erleben was einzigartig ist und was man wahrscheinlich sein ganzes Leben nicht vergisst.

Ein Festival um Spaß zu haben, zu tanzen, zu chillen, ausgeflippte Typen kennen zu lernen und ganz viel Kunst, Spontanität und Kreativität. Ich habe schon viel davon gehört und gesehen. Und wahrscheinlich ist es jetzt auch nicht mehr so, wie es am Anfang war. Aber trotzdem muss es faszinierend sein.

Und kann man das als alter Knacker noch aushalten, die extreme Hitze, die extremen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht in der Wüste, ohne Komfort, mit Komfort?

Die Wüste meiner Emotionen

Warum ist mir jetzt dieses Bild gekommen? Vielleicht weil ich gerade in der Wüste sitze. In der Wüste meiner Emotionen. Einer Person, die ich sehr liebe, geht es sehr schlecht und sie scheint in einer ausweglosen Situation zu sein. Eine Situation, in der nur die Hoffnung als Weg in eine positive Richtung zu führen scheint.

Aber ist diese Hoffnung realistisch? Oder will ich mir nur etwas vormachen um nicht in den Abgrund schauen zu müssen. In den Abgrund meiner Angst. Ist meine Angst realistisch?

Ein Abgrund, wie ein Canyon in einer Wüste, schön und gefährlich zugleich. Du stehst am Rande des Canyons und sollst ins Leben vertrauen. Wie kannst du ins Leben vertrauen, wenn es doch so viele schreckliche Dinge im Leben gibt? Katastrophen, Kriege, Hungersnöte, Tod, Vergewaltigungen, rassistische Vertreibungen – Leiden, Leiden, Leiden. Und du sitzt hier und sollst hoffen?

Ja!

Es ist dein Luxus zu hoffen. Es ist deine einzige Möglichkeit dich an positiven Gedanken festzuhalten, denn an negativen kannst du dich nicht aufrichten. Die Wüste, Synonym für Dürre, Trockenheit und Tod. Und beim Burning Man sprießt das volle Leben aus der Wüste und wird zu einem so unglaublichen Spektakel, wie es die Welt vorher in dieser Form noch nie gesehen hat.

Hoffnung, Glaube, Vertrauen

– Taten die Energien freisetzen, die der Angst entgegen wirken. Der Angst wenn du am Abgrund stehst und dann die Schönheit erkennen kannst. Aber es ist nicht leicht. Es braucht deine ganze Energie. Es ist extrem. Doch es kann dir auch etwas extrem Einzigartiges bieten. Etwas, was du dein Leben lang nicht vergessen wirst.

Wenn es Hoffnung gibt, dann gibt es auch ganz klar einen Weg. Und wenn der Weg dich in die Wüste führt. dann ist es der einzig richtige Weg für deine Situation.

Interessant, diese Schreibtherapie.

Vertraue dem Leben

Was wird passieren? Es ist alles ungewiss. Wir können uns tausend Möglichkeiten in unserem Kopf ausdenken, Gute und Schlechte, können uns selbst Angst machen, weil wir gelesen haben das … Wir können uns komplett in unseren Ängsten und Vorstellungen verlieren.
Oder vertraue dem Leben. Was heißt das? Wir wissen heute noch nicht was morgen sein wird. Die Zukunft ist ein unbeschriebenes Blatt und es kommt immer auf dich an, wie deine Zukunft aussehen wird. Insofern ist es empfehlenswert nur auf die Dinge zu bauen, die du wirklich weißt. Nicht etwas, was du gelesen hast oder etwas, was dir jemand gesagt hat, egal wer. Baue auf dich selbst und baue darauf, dass das Leben, in Kombination mit deinem Wissen und deinen Erfahrungen, dir den Weg zeigen wird. 

Jede Entscheidung, die du jetzt fällst, verändert dein Leben. Denn Dinge wie ob ich jetzt rechts oder links gehe, ob ich das Auto nehme oder mit dem Bus fahre, ob ich dem Bettler Geld gebe oder nicht – alles hat einen direkten Einfluss auf dein Leben, auch wenn du es oft wahrscheinlich gar nicht merkst, oder, wenn du Glück hast, vielleicht erst viel später.

Und deshalb ist es so ungemein wichtig, das du deine Entscheidungen aus dir heraus triffst. Fühle in dich hinein. Was willst du? Höre nicht auf aussen. Lebe und entscheide nach deinen Prinzipien. Liebe, Respekt, Aufrichtigkeit – diese Werte kannst du als einzige Richtlinie annehmen. Und der Rest? Zerbrich dir nicht den Kopf. Handle und vertraue auf das Leben. (Und ab und zu tief durchatmen nicht vergessen 😉

Siehe auch: https://mymonk.de/dem-leben-vertrauen/

Neid – was ist das und was löst es in mir aus?

Ja, ich bin manchmal neidisch. Vielleicht besonders jetzt, da ich in Berlin bin und ich hier nicht habe, was ich in Spanien habe. Hier schlafe ich zur Zeit auf einer Matratze auf dem Boden, nicht besonders bequem. Und wenn ich hier in diesem wohlbürgerlichen Viertel spazieren gehe, sehe ich die schönen Wohn- und Einfamilienhäuser und denke warum ich nicht so ein Haus habe, warum ich nicht in einem bequemen Bett schlafe. Warum habe ich nicht genug gearbeitet oder war nicht erfolgreich genug um mir so ein Haus leisten zu können? (Dabei will ich noch nicht mal in Deutschland wohnen 🙂 Warum muss ich hier zu Fuß (durch diese wunderschönen herbstlichen) Strassen laufen, während andere mit ihrem dicken Mercedes an mir vorbeifahren. Neid was ist das? Was macht das mit mir? Das ist doch absurd.

Aber der Stachel ist da und sticht

Warum kann ich nicht den Luxus haben den einige haben. Warum kann ich mir hier in Berlin nicht ein tolles, bequemes Apartment mieten und mich immer mit dem Taxi herumfahren lassen?

Es nützt mit auch nicht viel, das ich mir sage, das ich dann nicht diesen schönen und gesunden Spaziergang zum einkaufen gemacht hätte oder das hart schlafen auch gesund ist. Und dabei fehlt mir eigentlich nichts. Meine Basisbedürfnisse sind vollkommen gestillt und ich habe einen warmen, trockenen und akzeptablen Platz, wo ich wohne. 

Also, woher kommt der Neid? 

Zu dem Thema habe ich gerade ein Video von Iona von der Werth (siehe Link unten) gesehen, in dem sie ein Plädoyer für den Neid spricht. Aber sie spricht dort von dem „positiven“ Neid, einem Gefühl, dass das Schöne beim Anderen erkennt und es auch für sich wünscht. Aber dieses Gefühl hat nichts Negatives, nichts Missgönnendes. Dieses Gefühl sagt: „Ich finde es toll was du hast. Ich wünschte mir ich könnte auch so etwas schönes haben, so etwas schönes erleben, so etwas schönes sein“.

Aber das bedeutet auch auf der anderen Seite, und darauf hat mich meine Tochter einmal hingewiesen, das man selbst bereit sein muss diese schönen Dinge auch für sich zu akzeptieren, obwohl andere Menschen sie vielleicht nicht haben. Man muss selbst offen sein in Fülle zu leben, bevor man Fülle erleben kann. Egal ob es sich jetzt um seelische oder materielle Fülle handelt.

Und diese Fülle gönnt man sich vielleicht aus verschiedenen Gründen nicht. Es kann sein, dass du dich selbst nicht für wertvoll genug hältst, das du diese Fülle nicht verdienst, oder es kann auch sein, dass du aus ideologischen Gründen Fülle ablehnst, weil Fülle Luxus bedeutet und es so viele Menschen auf dieser Welt gibt, die weit von Fülle und Luxus entfernt sind.

Aber diese innerliche Verweigerung oder Ablehnung kann dazu führen das dein Neid zu einem „missgünstigen“ Neid wird. Da du es dir selbst nicht gönnst, willst du es auch keinem anderen gönnen, findest du die Welt ungerecht, weil einige das haben, was du haben willst, aber du es vermeintlicherweise nicht haben kannst. 

Öffne dich also deinen Wünschen, deinem Neid

Sei positiv damit, sprich es aus. Es ist ein innerliches Sehnen nach einer Eigenschaft oder auch einer Sache, die du gerne haben möchtest. Und nur wenn du dir diesen Wunsch zugestehst und nicht in den Keller verbannst, wo er zu Missgunst wird, nur dann kannst du diesen Wunsch vielleicht auch irgendwann einmal erfüllen – oder besser gesagt – nur dann hat die Erfüllung dieses  Wunsches die Möglichkeit zu dir zu kommen.

Empfohlener Link:
Iona von der Werth – Ein Plädoyer für den Neid

Heute fängt alles an!

Heute abend wollte ich etwas kreatives machen, nicht fernseh schauen, nicht Qigong machen und Gitarre zu spielen hatte ich auch keine Lust. Also dachte ich, fang doch einfach mal mit deinem Blog an, denn heute fängt alles an!

OK, es ist nicht so, dass die Idee für das Blog aus heiterem Himmel gekommen ist. Ich trage mich schon seit längerer Zeit damit ein Blog zu schreiben. Ich habe sogar schon einige Artikel geschrieben. Ich hatte einfach nur noch nicht damit angefangen, da alles noch so offen ist, open end sozusagen. 

Aber das ist gerade die Idee dieses Blogs: die Idee ist ein Tagebuch meiner Veränderung zu schreiben, meiner Selbstverwirklichung, meiner Transformation, und euch daran teilhaben zu lassen. Vielleicht könnt Ihr ja die ein oder andere meiner Ideen gebrauchen um eurer Selbstverwirklichung ein Stück näher zu kommen.

Denn jede Veränderung beginnt mit einem Anlass und einem kleinen, ersten Schritt. Der Anlass kann deine eigene Unzufriedenheit sein, eine alte Erinnerung über die du gestolpert bist oder auch nur etwas, was du zufällig gesehen hast und das dich aus irgendeinem Grund nicht mehr loslässt.
Und über den kleinen ersten Schritt könnt ihr viel in meinem Blog lesen. Der beste erste Schritt ist deine Gewohnheiten zu ändern, denn deine Gewohnheiten bestimmen deinen Tag. (Siehe dazu unten „Jeder Tag hat viele Leben – die Philosophie der kleinen Schritte).

Ihr seid schon über 60 und viel zu alt um euch jetzt noch selbst zu verwirklichen? Das ist die blödeste Ausrede, die ich je gehört habe. Die Frage ist, ob Ihr es wirklich noch wollt.
Und wenn ja, können Euch selbst Rückenschmerzen oder Taubheit nicht davon abhalten, NICHTS kann Euch abhalten – ausser ihr selbst.
Und wann fangt ihr am besten an? Heute natürlich.

Link zum Thema:
41 Zitate über das Anfangen
Clemens Sedmak – Jeder Tag hat viele Leben